Liebe Schützenschwestern und Schützenbrüder, der Vorstand der Schützengesellschaft Bremervörde hat mit großer Mehrheit den Beschluss gefasst, die Mitgliederversammlung am 8. Mai, den Ausmarschierabend am 5. Juni, sowie das Schützenfest vom 19. – 22. Juni 2020 abzusagen. Diese Entscheidung ist notwendig, da durch die aktuelle Krisensituation eine optimale Vorbereitung dieser Veranstaltungen nur sehr eingeschränkt möglich ist. Insbesondere für das Schützenfest sind durch die Königshäuser, den Festwirt sowie die Schützengesellschaft selbst nicht nur erhebliche organisatorische Maßnahmen, sondern auch finanzielle Verpflichtungen erforderlich, die zum heutigen Zeitpunkt hätten eingegangen werden müssen. Derzeitig ist nicht abzusehen, wie lange die aktuelle Krise andauern wird, so dass das Risiko einer kurzfristigen Absage für alle Beteiligten zu groß ist. Dieser Beschluss gibt dem Vorstand aber auch Planungssicherheit und damit die Möglichkeit, sich über Alternativen zu den o. g. Veranstaltungen Gedanken zu machen. Ihr werdet dazu und zu den Folgen der Absage zu gegebener Zeit informiert. Mir tut es natürlich für euch alle unendlich leid, dass wir diesen Schritt gehen müssen. Aber jede Krise hat auch ihre Chancen, die wie als Vorstand nutzen wollen. Das Wichtigste ist jedoch, bei aller Einschränkung des öffentlichen Lebens und der damit verbundenen Auswirkung auf unser Vereinsleben, dass wir und unsere Familien die Krise unbeschadet überstehen. Bleibt alle gesund und kommt gut durch diese Zeit. Mit Schützengruß, im Namen des Vorstandes Euer Präsident Gunnar Dücker

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...bis zum Schützenfest

 

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Traditionsgruppe

 

Vorstand

Hauptmann Joachim Allers

Leutnant Dirk Stelling

Rechnungsführer Rüdiger Melzer

Die Geburtsstunde der Traditionsgruppe

Den Anstoß dazu gab der Schützenkönig des Jubiläumsjahres 1992/93, unser jetziger Monarch und Kommandeur e.h. der Schützengesellschaft und Leutnant e.h. der Traditionsgruppe Jürgen Borgardt.

Der Hinweis: „Bei dem Gardegag laßt meine Person mal aus dem Spiel. Denkt eher daran, daß wir ja 150 jähriges  Bestehen der Schützengesellschaft haben",... ließ den dafür verantwortlichen Gardeoberjäger Ralf Hube zum einen ersichtlich aufatmen.

 

(Der amtierende Gardeleutnant Norbert Engelmann hatte sich kurz vor der Endphase des Schützenjahres für längere Zeit in ein Krankenhaus zurückgezogen).Denn zu dieser Person Jürgen B. war uns soviel mögliches und unmögliches und nur wenig Realisierbares eingefallen.

Doch was fällt einem zu 150 Jahre Schützengesellschaft ein – auch vieles und wenig realisierbares. Bis dann irgendwann die Überlegung aufkam, wie sich denn wohl die Schützen vor 150 Jahren und die Zeit danach angekleidet hatten.

Der entscheidende Hinweis kam von Frau Dr. Bachmann, die auf ein Bild bzw. eine Ansichtskarte hinwies, die in dem von ihr und R. Brandt herausgegebenen Bild- und Geschichtsband „Bremervörde“ auf Seite 98 abgedruckt war.

 

Auf der Suche nach diesen dort als Karikatur abgebildeten Schützenuniformen kam uns der Patron e.h. Hinrich Mahler zu Hilfe. Der stellte eines Tages kurz vor Schützenfest dem Gardeoberjäger zwei große Eierkartons voller Uniformen und Hüte der Uniformierten Schützengesellschaft zu Hannover von 1837 vor die Füße.

Ab da begann das bevorstehende Schützenfest für den Gardeoberjäger Spaß zu machen.

 

Ein Problem kam noch auf, als der Gardeoberjäger bei dem Schützenbruder Heinz Facktor die Mützen in Auftrag geben wollte. Wir hatten ja nur noch eine originale Mütze (Fam. Hesse, bzw. Leeser), die zur Vorlage dienen konnte.

Heinz F. macht den Gardeoberjäger darauf aufmerksam, daß da noch ein Schützenbruder sei, der seine alt-originale Schützenmütze aufpäppeln lassen wollte, um damit und seinem noch in Original vorhandenen  Schützenrock  am 1. Schützenfesttag Meldung vor seiner Majestät zu machen. Er soll nach den Aussagen von Heinz Facktor ziemlich sauer gewesen sein, als er von unserem geplanten  Vorhaben Kenntnis bekam.

Doch die Garde machte aus der Not eine Tugend und erklärte Heinrich Wölpern einfach zum Ehrenmitglied der Jubiläumsgarde.

 

Die damalige Garde ist auch heute noch überzeugt davon, daß sie in ihrem König doch sichtbar Emotionen hervorgerufen hat, als sie im Zuge des Gardegags am Sonnabend, d.    Juni 1993, dem 1. Schützenfestag, während des Umtrunks vor dem Kreishaus plötzlich in den ausgeliehenen grünen Uniformröcken der grünen Jäger und mit nach den alten Originalen frisch hergestellten Mützen zusammen mit ihrem neuen Ehrenmitglied Hein Wölpern vor ihm standen und Meldung machten.

 

Diese Uniformröcke, die eigentlich nur für diesen Augenblick gedacht waren, bekamen die Gardisten alle drei Schützenfesttage nicht aus.

Und so war es auch nicht verwunderlich, daß alle Gardisten sich per Willenserklärung bereit erklärten, mit diesen Unformröcken weiter zu machen, als der noch amtierende Gardeoberjäger sie am dritten Schützenfesttag  kurz vor der Krönung des neuen Königs und somit dem Ende dieser noch amtierenden Garde fragte, ob sie sich die Einrichtung einer Traditionsgruppe zur Pflege alter guter Gepflogenheiten innerhalb der Schützengesellschaft zu Bremervörde denken könnten. Das war sozusagen die Geburtsstunde der Traditionsgruppe.